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Nach zwei Runden hat man in diesem Beispiel die optimale Lösung für das Produktionsprogramm gefunden. Man stelle also von Gut x1 60 und von x2 60 Stück her und erzielt
dabei einen Gewinn (G) von 300. (halt, nie die Dimension vergessen, also sagen wir 300 Euro). y1 = 20 stellt eine ungenutzte Kapazität der 1.Maschine dar. Die Werte in der letzten Zeile der
Spalte y2 u. y3 (1,5 u. 0.5) sind die Opportunitätskosten (Schattenpreise).
2. Beispiel zum Ausprobieren: Ein Unternehemn möchte kurzfristig seinen Deckungsbeitrag, langfristig seinen Gewinn maximieren. Analyse der variablen Kosten sowie
Kapazitäten der jeweiligen Kostenstellen ergeben folgende Restriktionen:
1x1+1x2<=120
2x1+4x2<=300
6x1+2x2<=360
Marktpreise und Fixkostenblock ergeben folgende Gewinnfunktion:
G=8000x1+5000x2-400000
Wie lautet das optimale Produktionsprogramm?
Antwort:
Folgende Koeffizienten in obiges Tableau eintragen:
1,1,1,0,0,0,120
2,4,0,1,0,0,300
6,2,0,0,1,0,360
-8000,-5000,0,0,0,1,-400000
Auf Button drücken und rechnen lassen!
Ergebnis:
x1=42, x2=54, G(max)=206000(Euro,Dm,...)
Nichtausnutzung=24 Stck. ergibt
24*100/120=20% Leerkapazität und
((120-24)/120)*100=80% Auslastungsgrad von Kostenstelle-3
Für ein besseres Programm bediene man sich z.B. Java; biete am Programmstart eine Eingabemaske an, um die Anzahl der Variablen und Ungleichungen abzufragen; daraufhin wird ein dementsprechendes
Tableau generiert. Den Code für die Zeilenoperationen kann man fast 1:1 aus dem JavaScript-Beispiel übernehmen; (vorher den "hartcodierten" Kram ersetzen). Das ganze vielleicht noch mit ein
paar Funktionen zur Sensitivitätsanalyse usw. garnieren. Fertig ist das eigene Programm.
Schema: Realproblem - mathematische Formulierung des Problems (die halbe Miete) - Algorithmus entwerfen - Programm schreiben - (Fehler suchen :( )
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